Dienstag, 16. Dezember 2014

Trailer zum Bildervortrag

Gerne berichten wir mit einer Multimediashow von unseren Reisen auf dem Iron-Curtain-Trail. Termine veröffentlichen wir hier auf der Homepage. Oder sollen wir zu euch kommen? Dann nehmt einfach Kontakt (Mail: rad [at] radweltreisen.de) mit uns auf!

Und wer einen Vorgeschmack auf einen unserer Bildervorträge möchte, kann sich einen kleinen Trailer anschauen:


video 



Um auch langsame Internetverbindungen zu berücksichtigen, haben wir hier nur eine komprimierte Version eingestellt. Also bitte nicht auf großem TV anschauen......   ;-))

Ist der Videoclip nicht zu sehen? Manche Browser stellen ihn möglicherweise nicht korrekt dar. Es muss ein Flash-Player installiert sein.

Und nun viel Spaß!

Freitag, 12. Dezember 2014

Die Rückreise - oder wie kommt man mit dem Zug nach Hause?

Ein Chor unterhält die Fahrgäste in Bukarest
Immer wieder werden wir gefragt, wie wir denn zu den jeweiligen Startpunkten gelangt sind oder wie wir von den einzelnen Etappen wieder nach Hause gekommen sind. Deshalb hier unsere Erfahrungen, die wir in diesem Jahr auf der Rückreise vom Schwarzen Meer gemacht haben.

Da waren wir nun also am Ziel unserer Reise entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs am Schwarzen Meer angekommen und sahen uns mit der Frage konfrontiert, wie wir denn nun mit unseren Rädern wieder nach Hause kommen würden. Fliegen kam nicht in Frage, aber es gibt ja Züge.... Dachten wir.....

Sonntag, 30. November 2014

Heute vor 75 Jahren begann der Winterkrieg

Wir sind schon an einigen Schauplätzen dieses für Finnland so bedeutenden Krieges vorbeigeradelt und haben deshalb ein gewisses Interesse daran entwickelt. Zum 75. Jahrestag des Winterkriegs hier ein Auszug aus Wikipedia:

Der Winterkrieg war ein vom 30. November 1939 bis zum 13. März 1940 zwischen der Sowjetunion und Finnland ausgetragener Krieg. Er wird auch als Sowjetisch-Finnischer Krieg oder „Sowjetisch-Finnländischer Krieg“ bezeichnet.

Mittwoch, 12. November 2014

Statistisches.......

Immer wieder werden wir nach diversen Daten gefragt. Beispielsweise, wieviele Kilometer wir pro Tag fahren, wie oft wir im Zelt übernachten oder wo es besonders schwierig war. Aus diesem Grund haben wir einige Zahlen zusammengetragen:

Auf Radreise, hier in Deutschland unterwegs
Wenn wir die ganzen 9000 Kilometer anstatt mit Fahrrädern mit einem Wohnmobil (12 l/100 km) gefahren wären, hätten wir 1.100 Liter Diesel verbraucht. Bei einem Literpreis von 1,30 € summiert sich das auf 1.400 €. Doch nicht nur die Spritkosten haben wir uns gespart, wir haben auch den Ausstoß von 2,8 Tonnen CO² (1 l Diesel = 2,64 kg CO²) vermieden! Und ganz nebenbei haben wir etwas für unsere Gesundheit getan......

Alleine diese Zahlen sind doch ein überzeugendes Argument für eine Radreise - oder?

Sonntag, 9. November 2014

Vortrag bei Velotraum


Am 8. November 2014 durften wir die Fortsetzung unserer Reise vor dem fachkundigen Publikum des traditionellen Rad- und Reiseabends bei Velotraum vorstellen.


Freitag, 31. Oktober 2014

Sonntag, 12. Oktober 2014

Freitag, 10. Oktober 2014

Bildervorträge

  
9000 Kilometer auf dem
Iron-Curtain-Trail
     
Von der Barentssee
bis ans Schwarze Meer 


Momentan arbeiten wir an einer Multimediashow über unsere Reisen auf dem Iron-Curtain-Trail. Termine der Vorführungen werden wir rechtzeitig hier bekanntgeben.

Einige Termine gibt es bereits:

Am 8. November 2014 werden wir im Rahmen des Rad- und Reise-Abends den zweiten Teil unserer Reise bei Velotraum vorstellen.

Am 24. Februar 2015 um 15 Uhr werden wir im Haus der Begegnung, Eltinger Straße 23, in Leonberg zu Gast sein. Veranstalter ist die Evangelische Erwachsenenbildung Leonberg.

Am 5. März 2015 berichten wir beim ADFC der Ortsgruppe Herrenberg über unsere Reise. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr im Klosterhof in Herrenberg, Bronngasse 13

Mittwoch, 24. September 2014

9000 Kilometer durch Europa - ein Fazit

Wir haben es tatsächlich durchgezogen – in drei Etappen sind wir 2012, 2013 und 2014 durch ganz Europa geradelt: 9000 Kilometer von der Barentsee bis zum Schwarzen Meer. Siebzehn Länder haben ihre Eindrücke hinterlassen, wir haben sie entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs kennen gelernt und im Wortsinn auch "erfahren":

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Startpunkt in Kirkenes
Norwegen:

Viel Landschaft, wenig Menschen, kaum Verkehr. Mitternachtssonne. So empfängt uns Norwegen, als wir unsere Reise in Kirkenes beginnen. Von hier aus ist es nicht weit nach Russland, nach Finnland übrigens auch nicht. Gute Straßen und rücksichtsvolle Autofahrer lassen uns zügig voran kommen.



Freitag, 5. September 2014

Schwarzes Meer - wir kommen!

03.09.2014 bis 04.09.2014
Tutrakan - Silistra - Constanta
Auf dem Iron-Curtain-Trail                      8.276 km
Auf dem Donauradweg ab Bulgarien          732 km

Die treuen Blogleser wissen es bereits - wir haben unser Ziel, das Schwarze Meer, erreicht. Es war noch ein hartes Stück Arbeit, hierher zu gelangen....

Zum Glück hatte es nicht geregnet...
Unsere Freundin Karin hatte uns ja bereits vorgewarnt und erzählt, dass es auf dem Donauradweg auch ganz ordentliche Steigungen gäbe. Karin, du hattest recht! Wer meint, Flussradwege seien easy zu fahrende Flachetappen, sollte sich mal diese Route anschauen. Vor allem im bulgarischen Teil geht es immer wieder rauf und runter.

Das wäre gar nicht mal so schlimm, wenn nicht auch noch ständig dieser Wind blasen würde! Natürlich meist von vorne..... Davon hast du uns nichts erzählt....


Donnerstag, 4. September 2014

Breaking news

4.9.2014, um 14:30 Uhr Ortszeit glücklich und zufrieden aber auch ein wenig k.o. das diesjährige Ziel Constanta erreicht!

Wir sind in Constanta am Schwarzen Meer! 

Montag, 1. September 2014

Drum bun! Have a nice trip!

29.08.2014 bis 01.09.2014
Beket - Turnu Magurele - Zimnic - Tutrakan
Auf dem Iron-Curtain-Trail                       8.276 km
Auf dem Donauradweg ab Bulgarien        463 km

"Drum bun"  -  Have a nice trip!
Sonntagmorgen kurz vor 5 Uhr. Plötzlich ist unser Zelt von Scheinwerfern taghell erleuchtet. Wir schrecken hoch und lugen hinaus. Im grellen Licht erkennen wir zwei Gestalten, die auf das Zelt zukommen. "Borderpolice. Your documents, please!" Wo um aller Welt kommen die denn um diese Uhrzeit her??? Wir kramen unsere Ausweise vor und schauen zu, wie die Beiden per Taschenlampe versuchen zu verstehen, was darauf geschrieben steht. Nach einigen Minuten verschwinden sie mit den Ausweisen in ihrem großen Geländewagen.. Es dauert sicher weitere zehn Minuten, bis sie wieder zu uns kommen, die Papiere zurück geben und sich mit "Have a nice trip!" in perfektem Englisch verabschieden. Wie schon in Bulgarien durften wir also auch in Rumänien mit polizeilichem Segen wild campen.... ;-)

Donnerstag, 28. August 2014

Welcome to Bulgaria!

27.08.2014  bis  28.8.2014
Kladovo  -  Negotin  -  Vidin  -  Lom
Auf dem Iron-Curtain-Trail     8.276 km
Auf dem Donauradweg ab Bulgarien   102  km

Wir erreichen Bulgarien
"Welcome to Bulgaria! Enjoy your trip." Mit diesen Worten begrüßt uns die junge Grenzbeamtin, nachdem sie sich vergewissert hat, dass die Fotos auf unseren Ausweisen zu uns passen. Das ist mal ein freundlicher Empfang!

Dabei waren die letzten Kilometer in Serbien noch einmal recht anstrengend, denn bei 33 Grad sind längere Anstiege mit Gepäck ziemlich schweißtreibend - und es gab gleich mehrere davon! Dies fanden auch Franziska und Markus, zwei Radreisende aus Köln, die wir im letzten Ort vor der Grenze trafen.

Dienstag, 26. August 2014

Donauwalzer oder so...

24.08.2014 bis 26.08.2014
Bela Crkva - Moldova Noua - Berzasca - Orsova - Kladovo 
Auf dem Iron-Curtain-Trail       8.192 km

Serbien versöhnt uns am letzten Tag: die Landschaft ist seit Vrsac deutlich abwechslungsreicher und grüner. Durch Weinberge und sanfte Hügel führt uns die Route langsam aber sicher in Richtung Rumänien. Unsere letzten Dinar investieren wir in ein vegetarisches Mittagessen - was in Serbien gar nicht so einfach ist. Der Wirt empfiehlt uns gegrillte Paprika, Pommes und Salat. Ein gelungener Abschluss in diesem uns bislang so unbekannten Land.

Gut gestärkt radelten wir die letzten Kilometer bis nach Rumänien - und fanden uns in - zumal im Grenzland - in einem noch ärmerer wirkenden Land wieder! Vor allem die ersten Kilometer führten durch sehr einfache Dörfer. Und dann tauchte sie hinter einer leichten Linkskurve plötzlich und unerwartet auf: die Donau! Was für ein Anblick!

Samstag, 23. August 2014

Serbien erstaunt uns...

21.08.2014 bis 23.08.2014
Horgos - Kanjiza - Srpski Itebej - Vrsac 
Nieselregen in Ungarn
Auf dem Iron-Curtain-Trail              7.940 km

An unserem letzten Tag in Ungarn nieselt es. Die kleine Straße führt uns auf einer wie mit überdimensionaler Nähmaschine im Zickzackstich genähten Linie an der serbischen Grenze entlang. Im letzten Städtchen Ungarns lassen wir uns noch ein Mittagessen schmecken, dann geht es auf nach Serbien.

Doch wie kommt man dort hin? Diese Frage stellen wir uns an einem Kreisverkehr, der folgende Variationen bietet:
 1. Einfahrt auf die Autobahn
 2. Zum ungarischen Röszko und zur Grenze, allerdings ist diese Option durchgestrichen
 3. Zum ungarischen Röszko (kein Grenzübertritt möglich)
 4. Nach Szeged (falsche Richtung)
 5. Der Ort, aus dem wir hergeradelt sind

Donnerstag, 21. August 2014

Länderhopping

18.08.2014 bis 20.08.2014
Donji Miholjac - Kroatien - Bezdan - Serbien - Csikerìa - Ungarn
Auf dem Iron-Curtain-Trail                 7.636 km

Nun sind wir in Serbien
Seit wir Deutschland verlassen haben, bereisen wir manche Länder quasi im Schnelldurchgang. Die Slowakei und auch Slowenien hatten wir ja schon in jeweils einem Tag "durch" - und nun sind wir auch bereits mit Kroatien "fertig". Nach Serbien haben wir auch schon reingeschnuppert, aber dort werden wir heute oder morgen noch einmal für eine längere Etappe einreisen. Ungarn hat uns seit dem Neusiedler See immer wieder freundlich aufgenommen, doch dieses Land werden wir jetzt auch hinter uns lassen müssen.



Sonntag, 17. August 2014

Welcher Tag ist heute?

16.08.2014 bis 17.08.2014
Slowenien - Letenye - Barcs
Auf dem Iron-Curtain-Trail        7.358 km

Und wieder ein neues Land: Slowenien
Wenn man so wie wir wochenlang auf Radreise ist, verliert man leicht das Gefühl für die Zeit, speziell auch für die Wochentage. Jeder Tag beginnt damit, die Taschen zu packen und das gesamte Gepäck am Rad zu befestigen. Dann dreht sich alles um die Route und um die Verpflegung. Denn essen können Radreisende wirklich immer! ;-))

Gestern brauchten wir jedoch keinen Kalender, um festzustellen, was für ein Tag heute ist. Sowohl in Ungarn als auch in Slowenien sind die Häuslebesitzer dabei, den Rasen in ihren Gärten zu mähen. Es muss ein Samstag sein.....

Freitag, 15. August 2014

Ungarn - Puszta, Wein und Paprika?

13.08.2014 bis 15.08.2014
Nickelsdorf - Andau - Fertöd - Fertörakos - Sopron - Köszeg - Szentgotthard 
Auf dem Iron-Curtain-Trail      7.150 km
Eines von vielen Sonnenblumenfeldern

Was essen die Ungarn zum Frühstück? Diese Frage stellen wir uns, als wir am Morgen in das Lebensmittelgeschäft neben dem Campingplatz gehen. Wir suchen Marmelade, doch es gibt nur Aufstriche in vielen Wurst-und Fleischvariationen. Honig haben wir auch gesehen, aber nur den flüssigen, und der ist für uns nicht so praktisch. Schließlich entdecken wir noch Nutella - na gut, dann gibt es halt Nougatcreme auf's Brot....



Dienstag, 12. August 2014

Slowakei im Schnelldurchgang

10.08.2014 bis 12.08.2014
Breclav - Hohenau - Bratislava - Nickelsdorf
Auf dem Iron-Curtain-Trail       6.876 km
Unspektakulär in die Slowakei

Was für ein Unterschied! In Tschechien quälten wir uns viele Anstiege hoch - fahrend als auch schiebend. Und jetzt sind wir die Grenze zur Slowakei quasi im Schnelldurchgang entlang geradelt!

Auf topfebenen Straßen und Wege führte die Route immer entlang der Staatengrenze nach Süden. Von einem Dreiländereck zum nächsten. Das erste ist bei Hohenau - dort treffen Österreich, Tschechien und die Slowakei aufeinander. Und am selben Tag gleich das zweite: zwischen Kittsee und Nickelsdorf grenzen Österreich, die Slowakei und Ungarn aneinander.

Montag, 11. August 2014

Höhepunkte und Schiebereien

08.08.2014 bis 09.08.2014
Kleiner Arbersee - Bayrisch Eisenstein - Kvilda - Horni Plana
Auf dem Iron-Curtain-Trail            6.675 km

Kleiner Arbersee
Wir haben die Deutschlandtour beendet.Vier Wochen haben wir gebraucht, um die Ostseeküste, die innerdeutsche Grenze und die tschechisch-deutsche Grenze abzuradeln. Vor der Reise hatten wir noch geglaubt, das ginge in drei Wochen, aber die Gegebenheiten vor Ort lehrten uns anderes!

Nun haben wir auch einige Höhenmeter in den Beinen. Allein vom Arber bis zum Dreiländereck Deutschland, Tschechien und Österreich mussten wir drei Mal auf über 1000 Meter klettern. Das waren echte Höhepunkte, die jedoch nicht ohne Schiebereien abgingen. Trotzdem sind wir auch ein bisschen stolz auf unsere Leistungen.... Und die Abfahrten waren super klasse....

Samstag, 9. August 2014

Auf und nieder - immer wieder...

03.08.2014 bis 07.08.2014
Dreiländereck - Asch - Neualbenreuth - Waidhaus - Waldmünchen - Lam 
Auf dem Iron-Curtain-Trail 6.532 km

Nahe der Waldnaabquelle geht es steil bergan
Habe ich schon mal erwähnt, dass ich Berge zwar sehr gerne mag, aber überhaupt nicht, wenn ich sie mit dem Fahrrad erklimmen soll? Und jetzt geht es seit Tagen nur noch bergauf und bergab. Das einzig positive daran ist, dass ich die Anstiege inzwischen mit einer besseren Kondition angehen kann.

Dies gilt jedoch nur für "normale" Steigungen. Andere gibt es auch. So zum Beispiel in der Nähe von der Waldnaabquelle. Hier hatten wir uns auf die Beschilderung des Eurovelo 13 verlassen und folgten dieser Route (entgegen der von uns ausgearbeiteten Strecke) in der Hoffnung, es wäre eine einfachere. Doch weit gefehlt! Zuerst ging es stetig und teils steil bergan - auf Waldwegen, die mit viel zuviel Splitt auf Radweg getrimmt worden waren. Und zu allem Überfluss ging der als "Radfernweg" titulierte Weg in einen Waldpfad über, der allein schon wegen der vielen Wurzeln nicht zu befahren war.

Montag, 4. August 2014

Wir haben uns getrennt!

01.08.2014 bis 02.08.2014
Rödental - Neustadt - Tettau - Rudolphstein - Hirschberg - Hof 
Auf dem Iron-Curtain-Trail        6.266 km

Fußgängerzone in Hof
Ja, Mary und Pit fahren getrennte Wege!

Weil unsere mobile Internetmaschine ihre Zusammenarbeit mit uns aufgekündigt hat, musste Ersatz her. Was für ein Glück, dass wir ein zuverlässiges Backoffice haben! Ich fuhr deshalb mit dem Zug nach Hof, wo bereits ein Ersatzgerät postlagernd auf mich wartete. Was für ein willkommener Ruhetag für mich, denn die Berg- und Talfahrten der letzten Tage haben viel Kraft gekostet. Ich konnte also in aller Ruhe wichtige Dinge erledigen, während Pit alleine den Rennsteig unsicher machte. Aber das muss er selbst erzählen!

Samstag, 2. August 2014

Wer kam bloß auf die Idee...

26.07.2014 bis 31.07.2014
Duderstadt - Bad Sooden-Allensdorf - Eschwege - Tann/Rhön - Fladungen - Rödental
Auf dem Iron-Curtain-Trail      6.080 km

...dem Iron-Curtain-Trail durch Deutschland zu folgen? Das kann ganz schön anstrengend sein! Es gibt doch auch schöne Flussradwege wie z.B. den Werratalradweg, der uns einige Kilometer Erleichterung bescherte. Aber das war nur ein Zwischenspiel...

"Hallo ihr Camper!" hören wir eine Frauenstimme. Wir hatten uns bereits zum schlafen hingelegt und ahnten nun nichts Gutes, denn wir hatten unser Zelt verbotener Weise auf einem Rastplatz im Naturpark Hohe Rhön aufgestellt. Nach einer langen, steilen Schiebestrecke, die von einem heftigen Gewitter unterbrochen worden war, wollten wir vor dem nächsten Regen einen Nachtplatz haben. Bis zum nächsten Ort hätten wir es nicht mehr geschafft! Und nun sollten wir sicher vertrieben werden.

Freitag, 25. Juli 2014

Von Sorge, Elend und anderen Brocken...

24.07.2014 bis 25.07.2014
Hornburg - Ilsenburg - Brocken - Elend - Sorge - Hohegeiß
Auf dem Iron-Curtain-Trail      5.632 km

"Ihr müsst ja total bekloppt sein, bei diesem Wetter zu radeln!" schallt es fröhlich zu uns herüber, als wir einer Gruppe Rennradfahrer zwischen Elend und Sorge im strömenden Regen begegnen. Unsere Stimmung hellt sich auf, wir lachen mit!

Pit: Wälder und steile Berge, das erinnert mich sehr an den Schwarzwald.
Mary: Ich wusste es ja, dass die Berge kommen würden. Und jetzt sind sie da, wir sind im Harz - uff...
Möki: Bergauf fahren ist blöd, das ist voll langweilig. Ihr müsst ja immer wieder schieben!

Donnerstag, 24. Juli 2014

Info an Uschi und Ludwig

Wir haben eure Info gefunden (und uns sehr gefreut!), haben jedoch den Brocken und das Elend noch vor uns....


Mittwoch, 23. Juli 2014

Grenzerfahrungen...

19.07.2014 bis 23.07.2014
Lübeck, Schaalsee, Lauenburg, Elbe, Arendsee, Brome, Schöningen
Auf dem Iron-Curtain-Trail        5.523 km


Endlich haben wir mal WLAN, das müssen wir für einen neuen Blogeintrag nutzen.

Wir radeln durch Deutschland. Immer an der ehemaligen innerdeutschen Grenze entlang. Mal im Osten, mal im Westen. Oft merken wir erst beim zweiten Hinschauen, ob wir uns "hier" oder "drüben" befinden. Da steht manchmal noch ein Haus im typischen Einheitsputz der DDR oder auf sich weit hinziehenden Feldern wird mit riesigen Maschinen gearbeitet (bei dem anhaltend guten Wetter ist die Getreideernte in vollem Gange).

Freitag, 18. Juli 2014

Adieu Ostsee

12.07.2014 bis 18.07.2014
Kolberg - Usedom - Stralsund - Darß - Warnemünde - 
Wismar -Travemünde
Auf dem Iron-Curtain-Trail    5.045 km

Strandkörbe an der Ostsee

Es wird Zeit, dass wir uns hier mal wieder melden. Irgendwie ist unser Tablet mit dem deutschen Funknetz nicht so glücklich, wir haben jedenfalls etliche Probleme, den Blog zu aktualisieren.

Aber zurück zur Ostsee. Viele Wochen hat sie uns begleitet. Sie war uns Richtungsweiser (wenn sie an unserer rechten Schulter war, fuhren wir in die richtige Richtung) und sie ist uns irgendwie ans Herz gewachsen. Auch wenn sie sich manchmal grau und regnerisch zeigte, meist war sie sonnig und wirkte wie ein südländisches Urlaubsziel. Nach hunderten von Kilometern trennen sich nun unsere Wege, wir fahren jetzt der ehemaligen innerdeutschen Grenze entlang.

Donnerstag, 3. Juli 2014

Presseberichte 25 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs

Der "Eiserne Vorhang" als Erinnerung
Viele Zeitungen berichten in diesem Jahr, 25 Jahre nach der Wende, über die Zeit, als der Eiserne Vorhang noch West und Ost trennte. Und auch darüber, wie Mauer und Zäune friedlich verschwanden.

Erst neulich haben wir in der taz einen Bericht gelesen: Wo der Zaun eisern stand
Die taz berichtet darüber, wie sich die Familie Rocke, ein Ehepaar mit seinen beiden Kindern, in dunkler Nacht durch den ungarischen Wald kämpfte. Es war der 18. August 1989 - am darauffolgenden Tag begann der offizielle Abbau der Grenzbefestigungsanlagen.

Hier noch einige weitere Links zu Presseberichten anlässlich des 25. Jahrestages:

Badische Zeitung
Neue Zürcher Zeitung
Siebenbürgische Zeitung

Donnerstag, 26. Juni 2014

Ich bin ein Berliner

Notizen zu den fremdsprachigen
Passagen: Ish bin ein Bearleener
 – kiwis Romanus sum –
Lusd z nach Bearleen comen
Ich bin ein Berliner“ ist ein berühmtes Zitat aus der Rede John F. Kennedys am 26. Juni 1963 vor dem Rathaus Schöneberg in West-Berlin. Nachdem Kennedy in seinem ersten Amtsjahr als US-Präsident 1961 den Mauerbau hingenommen hatte, sollten sein Besuch anlässlich des 15. Jahrestages der Berliner Luftbrücke und seine Rede klarstellen, dass die Vereinigten Staaten West-Berlin keinesfalls dem sowjetischen Kommunismus
überlassen würden.

Kennedy bei seiner Rede vor dem Rathaus Schöneberg



Im Originaltext der Rede kam der Ausspruch zweimal vor:

Two thousand years ago the proudest boast wasCivis Romanus sum‘. Today, in the world of freedom, the proudest boast is ‚Ich bin ein Berliner‘.”
„Vor zweitausend Jahren war der stolzeste Satz ‚Ich bin ein Bürger Roms‘. Heute, in der Welt der Freiheit, ist der stolzeste Satz ‚Ich bin ein Berliner‘.“
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
„Alle freien Menschen, wo immer sie leben mögen, sind Bürger Berlins, und deshalb bin ich als freier Mensch stolz darauf, sagen zu können ‚Ich bin ein Berliner‘!“

Nach dem ersten Mal bedankte er sich beim Dolmetscher ironisch für die Übersetzung seiner deutschen Worte. Nach dem zweiten Mal war seine Rede beendet und er ging vom Rednerpult ab.

Quelle: Wikipedia Vollständiger Artikel

Donnerstag, 12. Juni 2014

Mr. Gorbachev, tear down this wall! (12.06.1987)

Ronald Reagan am 12. Juni 1987 bei seiner berühmten
Berliner Rede mit Appell zur Öffnung des Brandenburger Tors,
die bereits zweieinhalb Jahre später Wirklichkeit wurde.
Quelle: Wikipedia
Von 1961 bis zu ihrem Fall 1989 teilte eine Mauer die Stadt Berlin in einen West- und einen Ostteil. Der damalige US-Präsident Ronald Reagan richtete vor 27 Jahren vor dem Brandenburger Tor das Wort an den Präsidenten der Sowjetunion, Michail Gorbatschow (Auszug aus Wikipedia):

Am 12. Juni 1987 hielt Reagan von einem Holzgerüst, welches vor den Sperranlagen der Berliner Mauer am Brandenburger Tor aufgebaut worden war, eine Rede, in welcher er Gorbatschow aufforderte, die Berliner Mauer niederzureißen:

 „Come here to this gate! Mr. Gorbachev, open this gate! 
Mr. Gorbachev, tear down this wall!“.

Dienstag, 10. Juni 2014

Utopie, Traum oder Größenwahn?

Wir wissen es noch nicht....... 


Noch haben wir mit Europa und dem Iron-Curtain-Trail einiges zu tun. Ob danach dann die Welt für uns offen steht - man wird sehen......   ;-))

Auf jeden Fall haben wir schon mal unsere Räder geschmückt und vor allem auch für die nächste Reiseetappe fit gemacht. Pits Rad hat neue Mäntel und eine neue Werkzeugtasche bekommen, Marys Rad eine neue Kette.

Jetzt fehlen nur noch Kleinigkeiten, z.B. müssen die richtigen Trinkflaschenhalter oder ein Lowrider montiert werden.

Dienstag, 3. Juni 2014

Am 3. Juni 1972 trat das Transitabkommen in Kraft

Visaeinträge der
Behörden der DDR
Quelle: Wikipedia
Aus Anlass des Jahrestages des Inkrafttretens des Transitabkommens hier ein Auszug aus Wikipedia hierzu:

Als Transitabkommen wird im allgemeinen Sprachgebrauch das Abkommen zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland und der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik über den Transitverkehr von zivilen Personen und Gütern zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Berlin (West) bezeichnet.

Freitag, 30. Mai 2014

Einradeln im Allgäu

Infotafel in Kißlegg
Die Reisedaten für die Fortsetzung der diesjährigen Etappe auf dem Iron-Curtain-Trail liegen fest (Countdown läuft - im rechten Teil dieser Seiten.....). Am 11. Juli 2014 geht es los, dann fahren wir mit dem Zug nach Kolberg in Polen, unserem diesjährigen "Anschlussort". Von dort aus starten wir dann die Fortsetzung des Iron-Curtain-Trails...............

Aber bis dahin vergehen noch ein paar Tage. Und weil in diesem Jahr auch richtige Berge auf uns warten, haben wir zum Einradeln das Allgäu gewählt. Im Voralpenland gibt es den relativ neuen 4-Sterne-Radweg "Radrunde Allgäu", auf dem wir ein Stück fahren wollten.


Mittwoch, 14. Mai 2014

Gründung des Warschauer Pakts

Die acht Mitgliedstaaten des Warschauer Pakts
Quelle. Wikipedia
Am 14. Mai 1955 (heute vor 59 Jahren) wurde im polnischen Staatsratsgebäude in Warschau die  zweite „Konferenz europäischer Länder zur Gewährleistung des Friedens und der Sicherheit Europas“ abgeschlossen. Die Ministerpräsidenten von Albanien, Bulgarien, der DDR, der VR Polen, der VR Rumänien, der VR Ungarn, der Sowjetunion und der Tschechoslowakei unterzeichneten den Vertrag über Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitigen Beistand (kurz Warschauer Vertrag); er bestand aus einer Präambel und elf Artikeln

Freitag, 2. Mai 2014

Heute vor 25 Jahren: Ungarn beginnt mit Öffnung des Eisernen Vorhangs


Heutiger Grenzübergang an der Gedenkstätte
des Paneuropäischen Picknicks (Juni 2009)
Foto: Cuchulainn, Quelle: Wikipedia
Am 2. Mai 1989 bekam der Eiserne Vorhang erste Lücken, als Ungarn in einer offiziellen Zeremonie begann, seine Grenzzäune zu Österreich abzubauen. Dies gilt als Auftakt zur Berliner Maueröffnung im November 1989. Wikipedia schreibt hierzu:  


In Europa wurden die Grenzanlagen entlang des Eisernen Vorhangs zuerst von Ungarn ab dem 2. Mai 1989 abgebaut. Die symbolische Öffnung eines Grenztors zwischen Österreich und Ungarn beim Paneuropäischen Picknick am 19. August 1989 mit Zustimmung beider Regierungen galt als erste „offizielle“ Öffnung des Eisernen Vorhangs.


Donnerstag, 3. April 2014

GPS-Route des Iron-Curtain-Trails

Wir haben mit den Planungen für die weitere Reise auf dem Iron-Curtain-Trail begonnen. Unsere Ausrüstung wird optimiert und angepasst und eine gute Anreisemöglichkeit nach Kolberg haben wir auch bereits gefunden.

Inzwischen arbeiten wir uns durch diverse Karten und Bikelineführer. Mit ihrer Hilfe haben wir nun sämtliche Routen für unser Navi bei GPSies ausgearbeitet. Hier kann man sie anschauen oder auch herunterladen: Iron-Curtain-Tracks



Freitag, 10. Januar 2014

Bildervorträge in Herrenberg und bei Velotraum




4500 Kilometer auf dem
Iron-Curtain-Trail

Von Norwegen bis Polen

Bildervortrag 


Wir haben für die Orstgruppe des ADFC in Herrenberg von unserer Reise auf dem Iron-Curtain-Trail berichtet. Etwa die Hälfte der gesamten Strecke sind wir entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs in zwei Jahren geradelt.